Egon Hofmann

Egon Hofmann 1884 Kleinmünchen — 1972 Linz Maler, Bergsteiger und Industrieller.

Hofmann stammte aus einer wohlhabenden Industriellenfamilie und kam bereits in frühen Jahren einerseits durch seine Mutter, eine Malerin, andererseits durch seinen Großvater, ein Kunstsammler und -förderer, mit Kunst in Berührung.

Hofmann maturierte 1903 am Humanistischen Gymnasium in Linz und begann danach ein Jusstudium, wobei er in München, Wien und Innsbruck studierte. 1903 wurde er in München Mitglied des Corps Makaria. Während des Studiums kam es zu Aufenthalten in Paris, wo er den Louvre und die Académie de la Grande Chaumière besuchte. Nach seinem Jusstudium, das er mit der Promotion zum Dr. iur. abschloss, wurde er an den Akademien in Stuttgart und Dresden als Maler ausgebildet, was durch die Einberufung in den Ersten Weltkrieg unterbrochen wurde.

Nach dem Krieg wurde 1918 der Künstlerbund Der Ring von Hofmann mitbegründet. Dabei kam es zu Bekanntschaften zu Matthias May und Margarete Pausinger. In den Jahren 1919 bis 1921 hielt er sich erneut in Dresden auf, wo sich inzwischen der Expressionismus durchgesetzt hatte.

1922 gründete er die Künstlervereinigung MAERZ in Linz neu, die dadurch rasch eine hervorragende Stellung in der oberösterreichischen Kunstwelt innehielt. Nach dem Verbot des MAERZ im Jahre 1939 fand die dritte Neugründung im Jahre 1952 wieder unter Hofmann statt.

Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Egon_Hofmann_(Maler)

Bonassola, Ligurien, Kreide/aquarelliert signiert, datiert (19)52
Vergolderrahmen, Museumsglas